Der Bahnhof

Die Haltestelle in Gruiten an der Quallerheide bekam die Bezeichnung "Station Haan".

Bahnhof Guiten um 1900

Bahnhof Guiten an der Bergstraße um 1900 mit offenem Bahnübergang

Mit der Eisenbahn erhält Gruiten ein Postgebäude und wird auch Poststation für Haan.

Jakob Litsch

Postbote Jakob Litsch 1856 auf dem Weg nach Haan

Jakob Litsch soll über die Eisenbahn gesagt haben:

"Wer mit dem Dingen fährt, der kann vor sein Testament machen. In den ersten Tagen soll wohl ein Zug in der ltter landen. Es dauert sicher nicht lange, dann ist die Eisenbahn bankrott und in Brand geraten. Wer will da überhaupt mitfahren, wenn der Kerl in der Maschine wie toll stocht ? Die Funken fliegen auf die Häuser, und die brennen auch noch ab. Es ist polizeiwidrig, daß das mit der Eisenbahn gelitten wird."

Bahnhof Gruiten

Als im Jahre 1894 die Bürgermeisterei Gruiten gegründet wurde, bekam dann die "Station Haan" die Bezeichnung Bahnhof Gruiten und die Haltestelle Haan Ort hieß nun Bahnhof Haan.

Bahnhof mit Stellwerk

Foto (c) Kreisarchiv Mettmann/Sepp Unger

Die alten Gruitener aber sagen heute noch, wir gehen zur Station.

1909 wird das hölzerne Bahnhofsgebäude an der Bergstraße durch das heutige Gebäude ersetzt.

Bahnhof Gruiten

Foto (c) Kreisarchiv Mettmann/Sepp Unger

Bahnhof Gruiten    

Foto (c) Kreisarchiv Mettmann/Sepp Unger

Behelfsbrücke

(c) Gerhard Clemens

Der Schienengleiche Übergang von der Bergstraße zur  Bahnstraße wird durch eine Brücke ersetzt. Diese wird 1997 abgerissen. Über eine Behelfsbrücke floß nun der Verkehr bis zur Fertigstellung der jetzigen Brücke.

Bahnhof Gruiten

(c) Gerhard Clemens

 

Zurück

 

Daten und Ereignisse überwiegend entnommen aus folgenden Veröffentlichungen:

 

Fritz  Breidbach, Gruiten - Die Geschichte eines Dorfes an der Düssel, (Hrsg. Gemeinde Gruiten)

GRUITEN  Perle im Niederbergischen Land

Herausgeber:    Bürger- und Verkehrs-Verein Gruiten e. V.

Archiv Stadt Haan, Archiv Foto Jürgen Unger, Klaus Kürten, Gerhard Clemens